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Die Döhnsdorfer Burg

 

Die Motte, der Rittersitz unseres Lokators, ist heute noch in der Örtlichkeit erkennbar.

Dieser Wallberg ist bei Schröder, Biernatzki wie folgt beschrieben:[1]


 


„Wall, eigentlich eine mit Bruchholz und Eichen sowie Eschen bewachsene Niederung unweit der Bauervogtshufe des Dorfes, in welcher eine runde von einem Graben umgebene Anhöhe liegt; dieser Graben umgibt ebenfalls eine Erhöhung von geringerem Umfange daneben. Der Sage nach soll in diesem ehemaligen Burgplatz eine goldene Wiege vergraben sein.“

 

Sagen – Märchen:

 

Die goldnen Wiegen.[2]

 

An gar vielen Orten unseres Landes wissen die Leute davon zu erzählen, wo eine goldne Wiege verborgen liegt. Am Oldenburger Wall auf der Puttloser Heide, in einem kleinen Gebüsch, dicht bei Friederikenhof, lagen sie, liegt außer einer goldenen Wiege auch noch ein goldnes Kleid, fünftausend Taler an Wert, und andere Kostbarkeiten. Da geht auch eine verwünschte Prinzessin umher.


 


Im Jahre 1962 stand die Döhnsdorfer Burg im Mittelpunkt des Interesses. Die Lübecker Nachrichten berichteten am 31.5.1962, wahrscheinlich angeregt von Ernst Walter Bötel, der damals die archäologische Landesaufnahme in unserer Gegend fertigstellte, über die Anlage (Auszüge):

 

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[1] Schröder/Biernatzki. ebda.

[2] Sagen, Märchen und Lieder, Karl Müllenhoff (1845), Neue Ausgabe von Otto Mensing (1921), Neudruck Kiel, 4. Auflage 1985, Verlag Bernd Schramm.

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